#1

Günter

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Gebühren Siquando AI Server in Pro Web 10

In Pro Web 10 wir der lokale Siquando Pro AI Server installiert.
Nun fallen ja für alle AI Services (ChatCPT usw.) Gebühren an.

Ist dies beim Siquando AI Server nicht so oder wer trägt die Kosten für diese AI Recherchen ?

#2

MrSmiley

Eroberer  (57 Punkte)  ·   männlich  ·   Deutschland  ·   Nachricht senden

Hallo Günter,

der obere Teil ist kostenlos.

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lg
André

#3

Jörg Trapp

As  (112 Punkte)  ·   männlich  ·   Deutschland  ·   Nachricht senden
 https://www.geg.software

Hallo,

nur wie sieht es bei diesem 'Teil' mit Aktualisierungen aus?

 

#4

MrSmiley

Eroberer  (57 Punkte)  ·   männlich  ·   Deutschland  ·   Nachricht senden

Unnötiges Zitat gemäß Forenregeln § 2, Abs. 6 gelöscht [W2D Fan]

Da es sich um ein lokal installiertes Produkt handelt, denke ich nicht, dass eine automatische Aktualisierung erfolgt und auch nicht vorgesehen ist.

Ich vermute, dass wir jede Aktualisierung brav mitbezahlen, z. B. in Version 11, 12 …

Ich habe es zwar und nutze es auch, doch verwirrend finde ich, dass Siquando groß wirbt: „AI verändert alles“. Die haben das System vollständig in ihre Produkte integriert.

Während der Installation weisen sie jedoch auf einen freiwilligen Service hin, den Siquando nicht supportet. Clever, etwas, worum sie sich nicht kümmern müssen und womit sie sich aus der Verantwortung ziehen. So verstehe ich es persönlich.

Naja, man bindet sich ja auch systematisch an die Produkte (Erweiterungen). Upgradest du diese nicht, kannst du sie auch nicht verwenden.

Ob das alles so zutrifft, kann Siquando nur selber beantworten.

Lg
André

#5

alter

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Hallo André

genau das sind auch meine Gedanken.

Wenn die KI lokal installiert wird, stellt sich für mich automatisch die Frage, wie zukünftige Modell-Updates gehandhabt werden. Die Entwicklung in diesem Bereich ist ja extrem schnell. Ein heute aktuelles Modell kann in einem Jahr bereits deutlich überholt sein. Ob solche Aktualisierungen innerhalb der bestehenden Version verfügbar sind oder erst mit zukünftigen Hauptversionen (12, 13 usw.) kommen, ist für mich bislang nicht wirklich ersichtlich.

Was mich ebenfalls etwas verwundert: Einerseits wird KI als großer Bestandteil der zukünftigen Produktstrategie präsentiert und tief in die Software integriert. Andererseits wird bei der Installation darauf hingewiesen, dass bestimmte Komponenten oder Dienste nicht direkt von Siquando unterstützt werden. Das wirkt zumindest auf mich etwas widersprüchlich.

Verstehen kann ich den Ansatz durchaus, denn lokale KI hat hinsichtlich Datenschutz und Unabhängigkeit einige Vorteile. Allerdings stellt sich dann auch die Frage, wer langfristig für Wartung, Updates und Kompatibilität verantwortlich ist.

Letztlich kann das wahrscheinlich nur Siquando selbst verbindlich beantworten. Deshalb würde mich interessieren, wie die langfristige Update- und Supportstrategie konkret aussieht.

Heute hat SIQUANDO erneut einen Newsletter zum Thema lokale KI verschickt.

Die Kernaussage lautet im Wesentlichen:

  • Lokale KI schützt die Privatsphäre.
  • Lokale KI macht unabhängig von Cloud-Anbietern.
  • Lokale KI verursacht keine laufenden Nutzungskosten.
  • Lokale KI bleibt dauerhaft nutzbar.
  • Neue Modelle können jederzeit ausgetauscht werden.

Das klingt zunächst einmal sehr attraktiv und viele der genannten Vorteile sind durchaus nachvollziehbar.

Was mir beim Lesen allerdings aufgefallen ist: Die Vorteile werden sehr ausführlich beschrieben, die praktischen Fragen bleiben dagegen weitgehend offen.

Wenn lokale KI die Zukunft innerhalb von SIQUANDO Pro sein soll, stellen sich für mich beispielsweise folgende Fragen:

  • Wie werden zukünftige Modell-Updates bereitgestellt?
  • Sind neue KI-Funktionen Bestandteil bestehender Versionen oder erst zukünftiger Hauptversionen?
  • Wer unterstützt Anwender bei Problemen mit Ollama, LM Studio oder anderen externen Komponenten?
  • Wie lange wird die aktuelle Integration gepflegt?
  • Welche Hardware wird künftig tatsächlich benötigt, wenn die Modelle immer größer werden?

Besonders interessant finde ich den Spagat zwischen „KI verändert alles“ und dem Hinweis, dass Teile der zugrunde liegenden Infrastruktur nicht direkt von SIQUANDO supportet werden.

Versteht mich nicht falsch: Ich finde lokale KI grundsätzlich spannend und nutze sie selbst. Datenschutz und Unabhängigkeit sind echte Pluspunkte.

Aber wenn man lokale KI als zentrales Zukunftsthema bewirbt, dann gehören aus meiner Sicht auch Antworten auf die langfristigen Fragen zu Updates, Support und Weiterentwicklung dazu.

Vielleicht kann SIQUANDO hierzu etwas mehr Transparenz schaffen.

Wie seht ihr das?


viele Grüsse René

#6

MrSmiley

Eroberer  (57 Punkte)  ·   männlich  ·   Deutschland  ·   Nachricht senden

Siquando ist sehr geschickt und clever darin, seine Produkte zu vermarkten (Transparenz).

So toll die Software auch ist, aber bei den Fehlern und teilweise unlogischen Ergebnissen bin ich froh, dass sie nicht so oft aktualisieren. 😉

KI wird zunehmend ein Thema sein. Wer weiß, vielleicht brauchen wir 2030 kein Siquando mehr, weil die systemeigene KI alles selbst programmiert.

Eine Offline-KI lernt nun einmal nicht, sondern arbeitet stumpf ihr „Wörterbuch“ ab und reimt sich ihren Teil zusammen. Wenn ich den Copiloten betrachte: Der nimmt inzwischen schon sehr gut meinen Schreibstil an. 🙂

Ich würde mir für Siquando wünschen, Beta-Tester aus der Kundschaft einzubeziehen. Denn die wissen, was gebraucht wird, und ganz wichtig, sie sehen Punkte aus einer ganz anderen Sichtweise und könnten wertvolle Tipps, Hinweise oder auch Verbesserungen einbringen.

Die team­eigenen Entwickler setzen ihre eigenen Vorstellungen um und fertig, die teilweise, vorsichtig ausgedrückt, unüberlegt sind. Ein Beispiel: Datenschutzhinweis unter dem Button. Sieht fürchterlich aus. Oder „responsiv“? Ja, was ist denn responsiv genau? 60px‑Überschriften mobil? Da gibt es deutlich bessere Möglichkeiten. Auch in Sachen Gestaltung wird weiterentwickelt, und da existieren um Welten bessere Lösungen.

Aber gut, ich will ja nicht alles nur schlechtreden. Was mir nicht gefällt, wird angepasst. Die Software ist ein klasse Produkt, könnte aber auch für Entwickler deutlich angenehmer und entgegenkommender gestaltet werden. Auf Anfrage wurde jedoch nur geantwortet, dass es nicht gewollt ist, was aus meiner Sicht die Theorie der Abhängigkeit verstärkt.

Deren KI‑Einbindung wird sich ebenfalls noch verändern. Ich glaube, dass es früher oder später auch kein Offline‑Projekt mehr sein wird. Wenn eine KI lernen und sich weiterentwickeln soll, muss sie online sein und kontinuierlich optimiert werden. Zumindest so lange, bis sie es selbst kann.

Ich hoffe, ich bin keinem auf die Füße getreten.

LG
André

#7

alter

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Hallo André,

ich denke, du trittst damit niemandem auf die Füße. Im Gegenteil – viele deiner Punkte werden vermutlich von einigen Anwendern ähnlich gesehen.

Gerade der Vorschlag mit den Beta-Testern aus der Kundschaft hat aus meiner Sicht viel Potenzial. Die Entwickler kennen die technische Seite sehr gut, die Anwender hingegen den täglichen Praxiseinsatz. Beides zusammen führt oft zu den besten Ergebnissen.

Bei Themen wie Responsivität, Gestaltung oder Bedienkomfort gehen die Meinungen natürlich auseinander. Was dem einen gefällt, empfindet der andere als unpraktisch. Dennoch ist konstruktives Feedback wichtig, denn nur so erfährt ein Hersteller, wo aus Sicht der Nutzer Verbesserungsbedarf besteht.

Beim Thema KI nutze ich selbst die API-Schnittstelle von OpenAI. Das ist zwar kostenpflichtig (Betrag kann man Einschränken), zeigt aber sehr gut, wie leistungsfähig moderne KI-Systeme inzwischen geworden sind. Gerade die Möglichkeit, sich an Schreibstile anzupassen oder komplexere Aufgaben zu unterstützen, entwickelt sich rasant weiter. Deshalb bin ich ebenfalls gespannt, welche Rolle KI in den nächsten Jahren innerhalb von Entwicklungsumgebungen und CMS-Systemen spielen wird.

Trotz aller Kritik hört man aus deinem Beitrag aber auch heraus, dass du die Software grundsätzlich schätzt.

Und genau solche ausgewogenen Rückmeldungen sind meist hilfreicher als reine Lobeshymnen oder pauschale Kritik.

Bei mir sollte mit meinen 71 Lenzen eigentlich die Altersmilde im Vordergrund stehen. Allerdings gelingt mir das gegenüber Softwarelieferanten nicht immer. Meine Kritik fällt dann gelegentlich etwas direkter aus – allerdings nicht aus Prinzip, sondern weil ich für eine Dienstleistung Geld bezahle und dafür auch einen angemessenen Gegenwert erwarte.

Wenn etwas gut gemacht ist, darf und soll das auch erwähnt werden. Genauso sollte aber konstruktive Kritik erlaubt sein, wenn Verbesserungsbedarf besteht. Letztlich profitieren davon sowohl die Anwender als auch der Herstelle


viele Grüsse René

#8

Oliver

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Ich möchte noch einmal auf den Kern des Threads und die Fragestellung zurückkommen.

Im heutigen Newsletter hat Siquando ja noch einmal die Philosophie der Entwickler in Sachen KI beschrieben und in dem Marketingtext eingewoben ja auch Antworten gegeben, wie man KI-Sprachmodelle lokal performant nutzen kann. Und zwar klar mit Trennung des Rechners auf dem Siquando läuft und einem System, das als KI-Server dient, z.B. ein Mac Mini M4 oder ein "Gaming"-Computer, also ein System mit dedizierten Highend-Grafikkarten. Keine Computer mit Onboard-Grafik, wie bei vielen Laptops üblich. Das hat nichts mit Siquando zu tun, sondern ist generell ratsam, damit sich die lokale KI auch nur irgendwie so flüssig anfühlt wie die cloudbasierten Zugänge oder der API-Zugriff.

Was ist also "Siquando KI" und das was mit der Pro 10 Version gekauft und geliefert wurde? Rein praktisch gesehen vor allem eine genial flexible Möglichkeit unter "KI-Eigenschaften" > "KI-Server" die unterschiedlichsten lokalen Installationen oder Sprachmodelle per API an Siquando anzudocken. Das ist wirklich toll gelöst und jeder API-Zugang eröffnet ja noch einmal mehrere Sprachmodell-Versionen und die Anbindung an einen lokal betriebenen KI-Server ist ja ebenfalls nicht auf das mitgelieferte Beispiel beschränkt. Hinzu kommen noch Anbieter, die man andocken kann und die dafür sorgen, dass die "lokalen" Sprachmodelle immer aktuell sind. Darüber hinaus gibt Siquando mit der Integration von KI-Nutzung in bestimmten Nutzungsbereichen "Text erstellen", "Text verlängern", "Bilder beschriften", "Absätze erzeugen", "Seitenstruktur erzeugen" einen wunderbaren Ausblick auf das was da noch kommt, wenn in Zukunft immer mehr Absatzmodule und Funktionen über vorbereite KI-Nutzung verfügen.

Der Workshop und der downloadbare vorbereite llama KI-Server rundet das ab. Dieser Server ist aber mehr ein barrierearmer Zugang zum Testen und nicht die verkaufte Leistung, selbst wenn das eventuell im Marketing anders rüberkommt. Ein Softwareentwickler wie Siquando kann weder Sprachmodelle entwickeln, noch warten oder supporten. Deswegen sind es auch nur die wenigen Giganten mit Milliarden-Investitionen, die hier den Markt bestimmen und alle anderen nutzen entweder die API-Zugänge oder lizensieren kommerzielle oder Open Source Versionen der Sprachmodelle (wie hier mit llama) um diese dann im eigenen Rechenzentrum zu nutzen. Mir geht es nicht um das Marketing, sondern um realistische Erwartungshaltungen. Wir reden hier über eine Siquando "KI-Integration", aber nicht über eine eigenes Sprachmodell, was man weiterentwickeln und supporten kann. Siquando kann und wird (hoffentlich) genau die Integrationsschnittstelle unter "KI-Eigenschaften" > "KI-Server" weiterentwickeln, pflegen und supporten und kreativ sein in der zukünftigen immer stärkeren Anwendbarkeit der Zugänge zu den Sprachmodellen für die Arbeit mit dem CMS in allen Aufgabenbereichen. Da sehen wir derzeit erst die Spitze des (möglichen) Eisbergs.

Die Vorgehensweise, sprich die Flexibilität der Integration ist m.E. äußerst gelungen, denn auch den Siquando-Entwicklern muss angesichts sehr heterogener Kundengruppen klar sein, dass nicht wenige derzeit keinen eigenen performanten KI-Server betreiben können/wollen, sondern dafür lieber per API auf die großen Cloud-Anbieter zugreifen. Zu den sehr erfreulichen Nutzungskosten hatte ich in einem anderen Thread ja bereits geschrieben. Das muss ja auch nicht in Stein gemeißelt sein. Diese Flexibilität ermöglicht ja viele Wege. Ein Testen mit dem mitgelieferten llama-Server und parallel API-Zugriff, vielleicht bei nächster Gelegenheit ein gezielter Kauf eines geeigneten Mac Mini M4 o.ä. und dann schrittweiser Wechsel von API-Zugang auf lokal betriebene KI. Alles ist möglich und man kann ja auch mehrere Anbindungen vornehmen und situativ entscheiden. Für einen ersten Aufschlag einer KI-Integration in Siquando ist das wirklich gut. 

Und wer der Philosophie des lokalen KI-Betriebs folgen aber gerne immer aktuell sein will, der kann sich entweder an einen darauf spezialisierten Anbieter andocken. Da gibt es einige in Deutschland. Dann hat man einen performanten Sprachmodell in deutschen Rechenzentren und keinen Datenfluss in die USA oder man will es völlig kostenlos und im eigenen Büro, dann sind llama & Co. als Open Source-Lösungen ja problemlos updatebar. Siquando liefert mit dem downloadbaren KI-Server also nicht eine starre Version, bei der sich die Zukunftsfrage stellt, sondern ein barrierearmes Beispiel, das keine tiefen Fachkenntnisse für die Installation benötigt. Aber das Sprachmodell an sich ist eine Momentaufnahme und Open Source, also nicht etwas was Siquando verkauft und warten oder pflegen kann/sollte. Mit etwas Beschäftigung kann man das dann auch so einrichten, dass man immer eine aktuelle Version dieses Sprachmodells bekommt.

Die vorliegende Integration ist also in alle Richtungen offen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe sehr, dass es bald noch mehr nutzbare Anwendungen gibt. Die ganz generelle Frage wie sich KI mit ihrem hochdynamischen Tempo entwickelt und wie lange es es bestimmte Softwarelösungen noch braucht, kann derzeit wohl keiner vorhersehen. Aber wenn Ihr bei einem CMS wie Siquando Pro eigentlich mal dessen Hauptjob seht, dann ist es ja nicht einmalig Seiten zu gestalten und statisch auf einen Server zu legen. Das kann KI bereits sehr schön. Sondern es ist die Datenbank mit den Produkten, den Content-Elementen und der dynamischen Auslieferung von Seiten beim Besuch von Webpräsenz und Shop, die Transaktionsverwaltung uvm. Das ist nun wirklich nicht das Geschäftsmodell von OpenAI & Co. - aus meiner Sicht sind CMS/Shop-Systeme daher nicht die ersten "Opfer" von der KI-Entwicklung, sondern profitieren. Zumindest erst einmal.

VG Oliver


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Oliver« (Gestern, 22:44)
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