Ich habe versucht die initiale Ausgangsfrage des Threads "Es wäre somit wieder möglich bzw. von Siquando auch gewünscht, wenn man Web Projekte für Dritte erstellen würde, oder sehe ich das falsch." klar und einfach zu beantworten. Was mit "für Dritte" gemeint war, wissen wir nicht.
Es spielt aber rechtlich auch keine Rolle, ob ich als Lizenznehmer eine Agentur, Unternehmen oder Privatperson bin oder ob "Dritte" ein Kunde oder Freunde bzw. ein Verein sind. Das faire und flexible Siquando-Lizenzsystem ist exakt so, wie ich ich das beschrieben habe. Es geht darum, dass und ob "Dritte" selber die Software (Client) installieren und für die Pflege des Projekts (mit-)nutzen.
Aber natürlich kann ich mit meiner Lizenz für eine Initiative oder einen Verein (und sogar für ein gewerbliches Thema) jederzeit eine Website erstellen, solange ich meinen Client nicht weitergebe/teile und damit alleiniger Software-Nutzer bleibe. Und wenn ich in dem Fall die online editierbaren Absätze verwende, dann können "Dritte" diese editieren ohne eine weitere Lizenz zu brauchen. Schlichtweg, weil sie zu keinem Zeitpunkt Siquando-Nutzer werden. Sondern ich (und niemand Drittes) nutze meine Lizenz für Dritte. Das Editieren von Online-Absätzen durch Dritte gilt nicht als Softwarenutzung im Lizenzsinne. Es ist, wie Thomas auch schreibt, vergleichbar mit einem Gästebuch o.ä. - Wenn dieses Szenario mit der Ausgangsfrage gemeint war, dann kann das ein Fall sein, bei dem keine weitere Lizenz notwendig wird.
Sobald daraus aber ein (typisches) Szenario wird, bei dem irgendwann der Wunsch entsteht, dass Dritte auch einen Client installiert bekommen, gelten die beschriebenen Lizenzbedingungen und bietet sich der preiswerte Agentur-Client in vielen Fällen an (auch wenn "ich" keine Agentur im eigentlichen Sinne bin). Auch im Szenario "Mitglied hat Siquando-Lizenz und erstellt Vereins-Webseite ehrenamtlich" und andere Mitglieder wollen ab und zu mithelfen und sollen einen Client installiert bekommen, benötigt es mindestens einen oder mehrere Agentur-Clients, selbst wenn sich niemand als "Agentur" fühlt. Und wird irgendwann die Arbeit an der Seite übergeben, zum Beispiel weil das Mitglied nicht mehr im Verein ist oder keine Zeit mehr hat oder weil es wirklich eine Dienstleistung (kostenfrei oder kostenpflichtig) für Dritte war, dann braucht es zum Fortführen der Nutzung eine Lizenz.
Dass ein Dritter Kunde einer Agentur sein muss, stand nie im Raum. In den meisten Fällen einer Webdesign-Dienstleistung ist dies aber vergleichbar, selbst wenn sich die Beteiligten als Privatpersonen oder Ehrenamtliche fühlen.
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Oliver« (Heute, 14:28)